An den Grenzen menschlichen Wissens by Alois Reutterer

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Hellenistic Philosophy of Mind (Hellenistic Culture and Society, 8)

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Gibt es auf Erden ein Mass?: Grundbestimmungen einer nichtmetaphysischen Ethik

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37 Dies ist mit ein Grund dafür, daß relativ wenige connecting links gefunden werden. Ein anderer ist der, daß Übergangsformen naturgemäß selten vorkommen und daher die Chance, fossil erhalten und entdeckt zu werden, sehr gering ist. Außerdem ist die Evolution nicht gleichförmig, sondern häufig in durch Umweltänderungen ausgelösten Schuhen erfolgt, die zum Teil durch kosmische Katastrophen, wie Aufprall von Planetoiden oder Kometen, hervorgerufen wurden. Seit einiger Zeit ist bekannt, daß Viren genetische Informationen von einem Lebewesen zum anderen übertragen können.

Hierbei wird allerdings der Materiebegriff des 19. Jahrhunderts zugrunde gelegt und übersehen, daß sich unsere Vorstellungen über die Materie inzwischen erheblich gewandelt haben. Jene zu grobe, mechanistische Vorstellung hat wohl dazu geführt, für biologische Systeme etwas Nichtmaterielles, etwas außerhalb von Physik und Chemie Stehendes anzunehmen. „Man vergaß dabei, daß die Materie auf der Basis ihrer atomaren Struktur viel feinere, komplexere Vorgänge realisieren kann, als wir uns jemals vorzustellen vermögen.

Die biologische Aussage „Das Pferd trabt“ läßt sich vielleicht, aber sehr umständlich als Reaktion zahlreicher Moleküle chemisch beschreiben, eine umfassende Darstellung auf der Ebene der Physik wäre jedoch 31 hoffnungslos verwirrend. Darauf, und nicht auf irgendwelchen metaphysischen Elementen lebender Organismen, fußt die Eigenständigkeit der Biologie als Wissenscha. (8) Der Versuch, Eigenschaen des Lebendigen aus solchen der anorganischen Materie abzuleiten und zu verstehen, stößt auf emotionelle Widerstände und Vorurteile.

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