Anthropologie: Einführendes Lehrbuch by Gisela Grupe, Kerrin Christiansen, Inge Schröder, Ursula

By Gisela Grupe, Kerrin Christiansen, Inge Schröder, Ursula Wittwer-Backofen

Was ist "Anthropologie"?

- Wörtlich übersetzt: "die Lehre vom Menschen"
- Eine primär biologische Disziplin mit vielfältigen kulturwissenschaftlichen Bezügen
- Ein Brückenfach, das zwischen Natur- und Geisteswissenschaften vermitteln will
- Anthropologie schließt auch die nächsten Verwandten der Menschen im Tierreich, die nicht-menschlichen Primaten, mit ein
- Ihr Anliegen ist, die "Biologie des Menschen" nicht nur auf eine "Zoologie des
Menschen" zu reduzieren, sondern seine kulturelle Überformung einzubeziehen.

Anthropologie:

- Eine Einführung in die wichtigsten Inhalte, besonders geeignet für das Grundstudium
- Basierend auf einem Vorschlag der "Gesellschaft für Anthropologie e.V." aus dem Jahre 2002

Fast alle Kapitel sind erheblich erweitert und aktualisiert.

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KNM-ER 3733) in derselben stratigraphischen Schicht gefunden – ein Beweis dafür, dass beide Homininenspezies zeitgleich in der selben Region gelebt hatten. Nach Kimbel (2007) gab die Evolution von P. boisei den Auftakt zu einer weiteren Speziation, welche zu dem südafrikanischen Klade der Paranthropinen, repräsentiert durch P. robustus, führte. Kenyanthropus platyops ist ein anderer fossiler Neuling in der wachsenden Familie der Homininen (Leakey et al. 2001; Lieberman 2001). Der Schädel KNMWT 40000 (Holotypus) wurde 1999 zusammen mit etlichen weiteren Schädel- und Zahnfragmenten, die noch nicht zugeordnet sind, am Turkanasee in Kenia gefunden.

2 Stammesgeschichte 25 Dauermolaren des Unterkiefers bei Hominoidea und Hominini, das DryopithecusMuster8. Die frühmiozänen Hominoidea lebten auf Bäumen und bewegten sich quadruped (auf allen vier Extremitäten) fort. Die Zahnmorphologie miozäner Menschenaffen zeigt, dass sie zumindest mit Blick auf ihre Ernährung ökologisch unterschiedlich eingenischt waren: Proconsul und Dryopithecus gelten als eher generalisierte Früchtefresser, andere spätere Arten wie Ouranopithecus oder Afropithecus waren auf den Verzehr harter Nahrung spezialisiert und Kenyapithecus und Oreopithecus haben sich vermutlich folivor (Blätter essend) ernährt.

Bei den heutigen Funden aus der Region enthält die Katalognummer die Fundortkürzel ET (East Turkana) oder WT (West Turkana). Analog dazu können auch die anderen Funde meist schnell anhand der Katalognummer geografisch eingeordnet werden, die Funde aus der Olduvai-Schlucht in Tansania beginnen stets mit dem Kürzel OH für Olduvai Hominide und die Funde aus der Afar-Region in Äthiopien tragen die Kurzbezeichnung AL für Afar Locality. 2 Stammesgeschichte 29 nimmt zwar ebenfalls eine Differenzierung in zwei Spezies vor, bleibt jedoch bei der Ansicht, dass es sich nicht um Angehörige der Gattung Homo handelt, sondern um Australopithecus rudolfensis und Australopithecus habilis.

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